Resilienz – Brandschutz für die Seele

IMG_2511

„Prägnante, knackige Präsentation eines anspruchsvollen zentralen Themas. Motivierend und leicht verständlich transportiert. Ich kann Frau Dr. Schiebeck als kompetente und eloquente Referentin nur empfehlen. Das Thema hatte trotz der großen Hitze mehr Teilnehmer als erwartet angezogen.“
Dr. Rudolf Müller – Erfolgsforum Rosenheim
Mehr auch unter http://erfolgsforum.wordpress.com

Selbstmanagement: Mit Eigenverantwortung zum Erfolg

SelbstmanagementArbeit und Leistung stehen für viele Menschen im Zentrum ihres Lebens. Eine sinnerfüllte und erfolgreiche Arbeit trägt zum Wohlbefinden bei. Doch die Anforderungen der heutigen Arbeitswelt führen zu  immer größeren Belastungen. Mehr und mehr Arbeitstätige spüren, dass sie den  enormen Druck und den eigenen Leistungsansprüchen nicht dauerhaft auf diesem Niveau halten bzw. aushalten können. Dadurch geraten insbesondere Leistungsträger häufiger an ihre körperlichen und psychischen Grenzen. Die permanenten Veränderungen, Neuanforderungen, steigender Zeit- und Termindruck, ständige Erreichbarkeit, „offene“ Arbeitszeiten und die zunehmende Unvereinbarkeit zwischen Beruf und Privatleben fordern uns täglich.

Neben diesen äußeren Belastungsfaktoren tragen auch persönliche Einstellungen und Verhaltensweisen zur Überforderung bei. Dazu zählen beispielsweise hohe Ideale, die Bereitschaft zur Verausgabung, Selbstausbeutung, Perfektionismus, das Streben sich zu beweisen und die Missachtung der eigenen Grenzen. Selbstmanagement und die Pflege des eigenen Energiehaushaltes haben wir weder in der Schule, noch im Studium, noch bei unseren bisherigen Arbeitgebern gelernt. In der Vergangenheit hat unser natürliches Selbstverständnis ausgereicht, um im Arbeitsalltag klarzukommen, doch durch die neue Komplexität sind zusätzliche Anforderungen entstanden. Damit wir mit dieser veränderten Situation angemessen umgehen zu können, benötigen wir gezielte Werkzeuge und ein bewusstes Management unserer eigenen Person.

Wer heute gesund bleiben will, muss sich selbst gut kennen und steuern können. Ein gutes Verständnis vom Zusammenspiel der inneren Ressourcen ist ebenso wichtig wie das Wissen und Erkennen, um die eigenen Grenzen. Es ist essentiell zu erkennen, wann viel einfach zu viel ist. In diesem Bereich sind wir für uns selbst verantwortlich, diese Eigenverantwortung ist nicht delegierbar. Wir sind gefordert, nicht nur aufgrund einer 7/24 Erreichbarkeit, uns selbst zu führen und Eigenmanagement zu betreiben. Den 9 to 5-Job mit Stechuhr, festgelegter Mittagspause und Hauspost gibt es schon lange nicht mehr. Das bedeutet, sich mit sich selbst auseinander zu setzen. Die wenigsten von uns sind mit der persönlicher Reflexion und Innenschau betraut. Sie werden von Terminen, die sie sich selbst und andere auferlegt haben, wie Schafe getrieben. Unsere Empfindungen zu erkennen und auch Kund zu tun, ist für uns fremd. Doch um adäquat und erfolgreich handeln zu können, die psychische und seelische Gesundheit bei sich selbst sicher zu stellen, ist es notwendig sich mit Grenzsituationen in einem entspannten Zustand auseinander zu setzen. Nur so können die notwendigen Ressourcen identifiziert, Grenzen rechtzeitig erkannt und im Ernstfall aktiviert werden.

Es gilt die Regie für das eigene Leben zu übernehmen und Antworten auf folgende Fragen zu finden:

  • Wo liegen Ihre eigenen Belastungsgrenzen?
  • Wie können Sie erfolgreich mit hohen Ansprüchen an sich selbst umgehen?
  • Wie schaffen Sie Freiraum für ihr Leben und Ihir Bedürfnisse?
  • Wie gelingt es Ihnen emotional ausgeglichen zu sein?
  • Was können Sie in belastenden Momenten tun, damit es Ihnen unmittelbar wieder besser geht?

Erfolgreiche Menschen sind gute Selbstmanager. Sie gehen planvoll mit ihren Potenzialen und Ressourcen um und betreiben so gezielt „Lebensqualität-Versicherung“. Bauen Sie Kompetenz für ihre eigene Lebensgestaltung auf. Gerne unterstützen wir Sie auf individueller Ebene oder auch im Team Antworten auf diese Fragen zu finden. www.talentculturecrew.net bzw. http://www.talentculturecrew.de/inhalt-Sie_sehnen_sich_nach_einem_Rahmen_im_Arbeitsalltag_der_Sie_konstruktiv_und_energiegeladen_taetig_sein_laesst-42-0.html

Selbstmanagement durch Selbstführung

Mit bewusstem Selbstmanagement zur erfolgreichen Teamführung

Die wertschätzende, achtsame und respektvolle Führung von Menschen gewinnt vor dem Hintergrund der zunehmenden Arbeitsbelastung sowie des steigenden Mangels an qualifizierten und kompetenten Mitarbeitern mehr und mehr an Bedeutung. Um diesem Anspruch gerecht werden zu können, ist zunächst die Entwicklung eines wertvollen und kontinuierlichen Dialogs mit sich selbst erforderlich. Nur wer gut mit sich selbst verbunden ist, seinen inneren Zustand und seine Befindlichkeiten kennt; ist auch in der Lage seine Führungsrolle verantwortungsvoll wahrzunehmen.

Erst das erfolgreiche Selbstmanagement durch gezielte Selbstführung ermöglicht es authentische zwischenmenschliche Beziehungen zu den eigenen Mitarbeitern, zum Team überhaupt auf- und auszubauen. Dafür ist es notwendig sich selbst bewusst zu sein, wie man gerade „unterwegs“ ist und mit welchen „Werkzeugen“ sich  die eigenen Emotionen und Belastungen steuern lassen. Es gilt dabei auch zu erkennen, wo die persönlichen Grenzen, aber auch die eigenen „Kraftspender“ liegen, um wieder in Einklang mit sich zu kommen. Dieser Zugang zur eigenen Person ermöglicht erst den wertschätzenden, achtsamen und respektvollen Umgang mit Mitarbeitern und Mitgliedern in einem Projektteam.

Denn neben dem eigenen Partner ist der Vorgesetzte die wichtigste Person für die seelische Gesundheit eines Menschen. Unsere Zukunft wird u.a. von der Qualität unseres Miteinanders bestimmt, die einen erheblichen Einfluss auf unsere Leistungskraft und  auch auf die Verbundenheit zu einer Organisation hat. Die Entscheidung für die Übernahmen einer Aufgabe sowie die Dauer der Zugehörigkeit zu einer Organisation und das Engagement, letztlich das Ergebnis der Arbeit, hängen davon ab.

Mehr zum Thema mit Angeboten und „Werkzeugen“ demnächst unter  www.talentculturecrew.net

Talent-Management 2.0

Teil 1

Noch wird unter einem Talent in der Arbeitswelt, ein Mitarbeiter verstanden, dessen herausragenden Eigenschaften sich mit dem Stellenprofil in besonderem Maße decken und dieses gar übertreffen. Dabei wird analysiert, ob in dem Mitarbeiter noch mehr steckt, um es im Sine  des Unternehmens zum Einsatz zu bringen und damit noch mehr Leistung von ihm abzufordern. Entspricht der Mitarbeiter den Anforderungen hingegen nicht voll und ganz, so ist der Arbeitgeber bestrebt, diese  Schwächen mittels aufwendiger und langfristig angelegter Entwicklungsprogramme zu optimieren bzw. auszugleichen, um eine Performance-Steigerung zu erzielen. Menschen jedoch für Profile „passend zu machen“ und zu optimieren ist vor dem Hintergrund einer ungewissen Zukunft und steigenden Burnout-Raten ein nicht mehr zeitgemäßer Versuch dieser unberechenbaren Zukunft gerecht zu werden. Mitarbeiter und Talente werden so auf einen Bedarf hin entwickelt, von dem niemand mehr sagen kann, ob dieser am Ende der Fördermaßnahmen überhaupt noch besteht.

Überall geht es turbulent zu. Es gibt nichts mehr, auf das man sich wirklich verlassen kann. Niemand weiß mehr, wo wirklich die Entscheidungen getroffen werden, die Ereignisse stattfinden, die Einfluss auf unser Leben haben und die die Welt bewegen. Die Welt verändert sich massiv und nachhaltig. Mittel- und langfristige Strategien können morgen bereits obsolet sein, da sich Märkte und Situationen schneller denn je ändern. Heute ist nicht abzusehen, wie  Marktsituationen in 6-12 Monaten sein werden. Politische Gegebenheiten und wirtschaftliche Situationen ändern sich inzwischen quasi über Nacht.

So gesehen ist es gar nicht mehr möglich Mitarbeiter und Talente gezielt auf spezifische,  zukünftige Anforderungen hin zu „trimmen“, da wir uns von stabilen, sicheren und abschätzbaren Märkten verabschieden müssen. Mit Instrumenten von gestern lässt sich die Zukunft von morgen nicht mehr gestalten. Für eine  Zukunft, die nicht planbar ist, macht es keinen Sinn spezifische Kompetenzen auf- und auszubauen, sondern vielmehr die Ebene der personalen, selbststeuernden Kompetenzen zu  fördern. Sicher wird das Grundprinzip der Wirtschaft nach ökonomischem Handeln  auch weiterhin bestehen und die Aktivitäten der Unternehmen bestimmen. Deshalb sollten die Mitarbeiter entsprechend ihrer Talente eingesetzt sein, um aus der Stärke und dem Flow heraus jederzeit beherzt zu handeln und flexibel Neuausrichtungen vornehmen zu können.

Von der Finanzkrise zur Bewusstseinskrise – das Rennen im Hamsterrad

Teil 3 – Letzter Teil
Zu wenige Menschen besitzen den Mut der „Klapperschlange“ oder dem „Säbelzahn-Tiger“, der hinter einer neuen Weggabelung, hinter einem neuen Lebenskapitel sitzen könnte, ins Gesicht zu schauen. Sich also genauer mit dem auseinanderzusetzen, was eine berufliche Veränderung im Positiven wie im Negativen mit sich bringen könnte. Diese Wege zunächst gedanklich, visuell und emotional zu beschreiten, um dann festzustellen, wie sich der „Säbelzahn-Tiger“ möglicherweise in einen Adler verwandelt. Oft fehlt es an Kompetenzen zur eigenen Lebensgestaltung. Den Anforderungen und Herausforderungen der aktuellen  gesellschaftlichen Entwicklungen sind viele Menschen nicht gewachsen.

Stattdessen verbleiben sie lieber im sich von Jahr zu Jahr immer schneller drehenden Hamsterrad, aus dem immer mehr Menschen herauskatapultiert werden, die das Tempo nicht mehr mithalten können. Somit wird die Gruppe derer, die „rennen“ immer kleiner und die Gruppe derer, die schon „draußen“ sind immer größer. Hier sind auch die Arbeitgeber und Vorgesetzten gefragt in den Einzeldialog mit jedem Mitarbeiter zu treten; ihn in Veränderungsprozesse auch hinsichtlich Abläufe, Gestaltung und vor allem der Aufgabe an sich einzubeziehen. Mit belasteten und unzufriedenen Mitarbeitern zu klären und herauszufinden, ob eine andere Tätigkeit im Unternehmen entsprechend ihres Talents vielleicht viel besser zur Person passt. Damit diese mit Freude und der Fülle ihres Potentials tätig sein kann. Die richtige Person am richtigen Platz und somit entlastet ist. Dies ist insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass Arbeitskräfte nicht mehr in beliebiger Anzahl zur Verfügung stehen, von großer Bedeutung.

All diese Aspekte sind durch die Finanzkrise beschleunigt worden, die inzwischen zu einer Bewusstseinskrise herangewachsen ist. Orientierung und Halt im Außen lösen sich mehr und mehr auf. Daher können wir den Halt nur in uns selbst, im Ausbau unserer inneren Stärke und Widerstandskraft für den sicheren Umgang mit Veränderungen finden. Wir sind gefordert unser Leben mehr denn je eigenverantwortlich in die Hand zu nehmen und uns für ein anderes bewusstes Miteinander mit anderen einzusetzen, um die Bewusstseinskrise in ein neues Sein zu wandeln.