Stressfrei studieren ohne Burnout

IMG_2549IMG_2545Ein stressfreies Leben wünscht sich fast jeder – es scheint aber immer schwieriger zu werden, dieses auch tatsächlich zu führen. Gerade die Studentenzeit ist in vielen Köpfen als „Bummelzeit“, Zeit sich auszuprobieren und herumhängen an der Uni verankert und will scheinbar so gar nicht mit dem Begriff Burnout zusammengehen. Doch inzwischen lastet auch auf Studierenden ein hoher Druck: Eigene Wünsche erfüllen, nebenbei Geld verdienen, die Eltern nicht enttäuschen und dazu noch Prüfungen im Akkord bestehen. All das kostet Kraft und kann bei zu großer Belastung in einen Burnout führen. Das Buch sensibilisiert für das Krankheitsbild und die Phasen eines Burnouts. Zugleich vermitteln es Techniken und Strategien, die beim stressfreien Studium aber auch im Arbeitsleben helfen. Ein speziell entwickelter Fragebogen gibt außerdem Auskunft über die eigene Burnout-Gefährdung, denn: „Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel“ nach A. Huxley.

Krautz, B.; Schiebeck, H. & Schülke, J. (2013). Stressfrei studieren ohne Burnout. UVK Verlag, Konstanz und München ISBN 978-3-8252-3907-7
http://www.utb-shop.de/stressfrei-studieren-ohne-burn-out-2.html
Hier geht’s zur Leseprobe:
http://www.blickinsbuch.de/center/cm/cm_cm.php?Zmxhc2g9MSZ2MzE1Nj0xODI1MjQ3NzgwJnY3Mzc2PTk3ODM4MjUyMzkwNzcmdGFyZ2V0X2lkPTImdjkzNjk9b0N4Q21teEZqNA==%27

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Wohlfühl-Momente schaffen für den Energiekick zwischendurch

PowernappingGrit Moschke und Andreas Atteneder beschreiben in Ihrem Buch „Powernapping – Smarte Pausen mit großem Erfolg“, wie Sie mit einem Kurzschlaf auch in der 2. Tageshälfte nicht nur leistungsfähig bleiben, sondern die eigene Leistungsfähigkeit noch steigern. Durch einen „Nap“ von 20 Min. bleibt die Konzentration bis nach 20 Uhr nahezu konstant.  Das Gehirn erhält so eine Regeneration, die zur Verbesserung der Gedächtnisfunktionen führt. Der regelmäßige Kurzschlaf verbessert nicht nur die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, sondern reduziert auch die Informationsüberflutung und wirkt der Gefahr eines Burn-outs entgegen. Dies belegt eine Studie des National Institute of Mental Health (NIMH). Lesen Sie dazu im Buch meinen Beitrag „Powernapping als Burn-out-Prophylaxe“.  Erfahren Sie, was Sie neben den regelmäßigen kleinen Pausen noch tun können, um beschwingt und energiegeladen durch den Tag zu kommen. Darüber hinaus gibt der Titel der beiden Autoren viele wertvolle Anregungen und Hilfestellungen zur Etablierung einer Powernappingkultur in Unternehmen.
Weiterführende Links:
http://www.powernapping.at
http://www.fitmitgrit.com
http://www.lichtpunkt-records.at/index.php/de/lichtprodukte/klangweltenproduktinfo

Erkennen Sie rechtzeitig einen drohenden Burnout und bleiben Sie handlungsfähig!

IMG_2350Der Wandel gehört inzwischen zum Alltag. Wir sind permanent gefordert uns parallel auf 4 Gebieten zu verändern und neuen Bedingungen anzupassen. Dazu gehören einerseits das soziale Umfeld in Bezug auf Familie und unser Netzwerk, der Beruf sowie die körperliche Fitness, die unsere Stressresistenz und Lebenstüchtigkeit beeinflusst sowie der aktuelle Lebenssinn. Doch vielfach sind wir gar nicht dazu in der Lage auf all diesen Gebieten aktiv zu sein und uns den damit verbundenen Aufgaben bewusst zu stellen. Es fehlt an physischer und psychischer Kraft uns damit auseinander zu setzen, weil wir uns bereits in der „Abwärtsspirale“ befinden.

Beobachten Sie sich daher in regelmäßigen Abständen immer wieder selbst. Wenn Sie feststellen, dass mehrere der folgenden Punkte auf Sie zutreffen, dann wird es Zeit Inne zu halten und alleine oder mit professioneller Unterstützung diese Entwicklung mit entsprechenden Maßnahmen zu stoppen (s. hierzu „Work-Life Balance oder Autsch-Mein Hirn!“ vom November 2012 unter  http://www.talentculturecrew.de/inhalt-Publikationen-28-0.html). So erhalten Sie wieder Zugriff auf Ihre Ressourcen und können den Wandel aktiv mit gestalten, statt nur „Fähnchen im Wind“ und getrieben zu sein. Typische Warnzeichen:

  1. Sie bleiben überdurchschnittlich lange im Büro
  2. Sie machen keine Mittagspause
  3. Sie nehmen Arbeit mit nach Hause
  4. Sie fühlen sich müde und abgespannt  
  5. Die Fehler bei Ihren Aufgaben häufen sich
  6. Sie sind immer öfter unpünktlich und unzuverlässig
  7. Sie reagieren vermehrt aggressiv  
  8. Sie erkennen einen gewissen Zynismus in Ihren Äußerungen
  9. Sie ziehen sich mehr und mehr zurück
  10. Sie „nehmen“ jeden auch noch so kleinen Infekt mit
  11. Ohne eine gewisse Menge an Suchtmitteln wie Alkohol und Medikamente halten Sie das Ganze nicht mehr aus

Verlust von Lebensqualität – Studie „Stressmanagement und Burnout-Prävention“

Burnout und stressbedingte Erkrankungen sind seit dem Jahr 2000 massiv auf dem Vormarsch. Dies bedeutet für die Betroffenen erhebliche Einschränkungen von Gesundheit und Lebensqualität. Die Folgen reichen bis hin zu Depression und Suizid. Inzwischen ist das Thema ein massiver Wirtschaftsfaktor.

Aufgrund der Tragweite des Themas „Burnout“ hat Talent Culture Crew in Zusammenarbeit mit einer studentischen Projektgruppe des Fachbereichs Wirtschaftspsychologie der Hochschule Fresenius München eine Studie zum Thema „Stressmanagement & Burnout-Prävention“ zu Beginn des Jahres 2012 durchgeführt.

Die repräsentative Studie liefert Antworten über das individuelle Erleben von Stress am Arbeitsplatz anhand folgender Themenfelder:
* Wie häufig fühlen sich Mitarbeiter innerhalb einer Arbeitswoche gestresst?
* Was sind die stresserzeugenden Faktoren am Arbeitsplatz?
* Wie haben sich die als belastend erlebten Faktoren in den letzten 5 Jahren verändert?
* Welche Auswirkungen haben die Belastungsfaktoren auf der körperlichen Ebene?
* Mit welchen Maßnahmen versuchen Arbeitnehmer von sich aus gegenzulenken?
* Welche unterstützenden Angebote erwarten sie von ihrem Arbeitgeber zum Abbau von Stress und zur Erhaltung ihrer Arbeitsfähigkeit?

Die Darstellung der zentralen Ergebnisse finden Sie unter http://www.talentculturecrew.de/ftp/pdf/Pressemitteilung_September_2012.pdf . Gerne stellen wir auf Wunsch auch die detaillierten Ergebnisse sowie Handlungsempfehlungen zur Verfügung. Kontakt: http://www.talentculturecrew.net

Von der Finanzkrise zur Bewusstseinskrise mit steigenden Burnout-Raten

Teil 1

Oft stellen Menschen erst spät, auch aufgrund gesundheitlicher Problem fest, dass das was sie tun gar nicht dem eigenen Weg entspricht oder sie werden aufgrund von Umstrukturierungen damit konfrontiert über berufliche Alternativen nachdenken zu müssen. In ihrem aktuellen Gesundheitsreport hat die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK) festgestellt, dass die Stressbelastung von Befragten umso niedriger eingeschätzt wird, je mehr jemand in seinem Wunschberuf arbeitet.  Wird der Einzelne im Zuge von zu hohen Anforderungen und starken Belastungen auf Dauer überstrapaziert und verfügt nicht über entsprechende ausgleichende Mechanismen, wird die eigene Widerstandsfähigkeit damit herabgesetzt. Für den Betroffenen entsteht dadurch ein erhöhtes Risiko gesundheitliche Einschränkungen zu erfahren (vgl.dak.de/content/ filesopen /Gesundheitsreport_2011.pdf). Dem zu einer Person passenden Wunschberuf nachzugehen, schafft eine positive Ausgangslage im Umgang mit den Anforderungen. Darüber hinaus spielen auch individuelle in der Persönlichkeit liegende Faktoren auch eine wichtige Rolle, um wieder in Einklang mit sich selbst zu kommen.

Begünstigt durch Leistungsdenken, Schnelligkeit, Fremdbestimmung, ständiger Erreichbarkeit, Email-Flut, Zeit- und Termindruck, einem hohen Grad an Mobilität, langen Arbeitszeiten, dem Abfordern und Bestreben nach permanenter Höchstleistung, Effizienzsteigerung und aufopferndem Arbeitseinsatz sind immer mehr Arbeitnehmer am Ende ihrer physischen und psychischen Kräfte. Fehlende Wertschätzung, starke Konkurrenz, mangelnde  Erfolgserlebnisse sowie wenig  Veränderungs- und Kontrollmöglichkeiten tun ihr übriges in einer 24 Stunden 7 Tage „Standy-By Gesellschaft“.  Zunächst trifft es dabei die besonders Engagierten, die sich ausgelaugt und ausgebrannt fühlen, denen Burnout diagnostiziert wird….

www.talentculturecrew.net