Stressfrei studieren ohne Burnout

IMG_2549IMG_2545Ein stressfreies Leben wünscht sich fast jeder – es scheint aber immer schwieriger zu werden, dieses auch tatsächlich zu führen. Gerade die Studentenzeit ist in vielen Köpfen als „Bummelzeit“, Zeit sich auszuprobieren und herumhängen an der Uni verankert und will scheinbar so gar nicht mit dem Begriff Burnout zusammengehen. Doch inzwischen lastet auch auf Studierenden ein hoher Druck: Eigene Wünsche erfüllen, nebenbei Geld verdienen, die Eltern nicht enttäuschen und dazu noch Prüfungen im Akkord bestehen. All das kostet Kraft und kann bei zu großer Belastung in einen Burnout führen. Das Buch sensibilisiert für das Krankheitsbild und die Phasen eines Burnouts. Zugleich vermitteln es Techniken und Strategien, die beim stressfreien Studium aber auch im Arbeitsleben helfen. Ein speziell entwickelter Fragebogen gibt außerdem Auskunft über die eigene Burnout-Gefährdung, denn: „Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel“ nach A. Huxley.

Krautz, B.; Schiebeck, H. & Schülke, J. (2013). Stressfrei studieren ohne Burnout. UVK Verlag, Konstanz und München ISBN 978-3-8252-3907-7
http://www.utb-shop.de/stressfrei-studieren-ohne-burn-out-2.html
Hier geht’s zur Leseprobe:
http://www.blickinsbuch.de/center/cm/cm_cm.php?Zmxhc2g9MSZ2MzE1Nj0xODI1MjQ3NzgwJnY3Mzc2PTk3ODM4MjUyMzkwNzcmdGFyZ2V0X2lkPTImdjkzNjk9b0N4Q21teEZqNA==%27

Werbeanzeigen

Innere Stärke und Widerstandskraft

Teil 1

Eine unsichere und offene Zukunft, in der sich der Rahmen und die Strukturen, die uns in der Vergangenheit Orientierung gegeben haben auflösen, fordert uns täglich aufs Neue heraus. Sich verändernde Familienverhältnisse, verlagerte, outgesourcte, umstrukturierte und ausoptimiert Arbeitsprozesse belasten uns in einer bisher unbekannten Form. Unser Denken, Fühlen, Erleben und Handeln befinden sich nicht mehr im Einklang. Der Schlüssel, um sich in einer massiv verändernden Welt zurecht zu finden ist die Kompetenz unserer  Innere Stärke und Widerstandskraft im Umgang mit diesen Herausforderungen und Veränderungen. Sie sorgt dafür „in der Bahn“ zu bleiben; gibt uns die Chance neue bisher noch unbekannte Möglichkeiten für unsere eigene Weiterentwicklung zu erkennen und nutzen zu können. Bei der Inneren Stärke handelt es sich nicht um eine angeborene Charaktereigenschaft, die man sein eigen nennt oder eben nicht, sondern vielmehr um die Kombination von 3 verschiedenen Grundhaltungen und 4 verschiedenen Fähigkeiten, die diese Stärke ausmachen. Das Zusammenspiel dieser 7 Faktoren ist verantwortlich dafür, wie wir mit Belastungen, Veränderungen, Herausforderungen, Rückschlägen und Misserfolgen  im Leben umgehen. Inwieweit wir diesen gewachsen sind, sie annehmen oder auf der anderen Seite daran auch zerbrechen können. Die Psychologie fasst diese Faktoren unter dem Fachbegriff Resilienz zusammen. Erste Forschungen gehen bereits in die 50er Jahre zurück. Das Wort hängt mit dem Lateinischen „resiliere“, zurückspringen, zusammen und meint, dass wir zu einem gesunden Zustand zurückspringen können. Es handelt sich um die Kompetenz, Krisen durch Rückgriff auf persönliche und sozial vermittelte Ressourcen zu meistern und als Anlass für die eigene Entwicklungen zu nutzen.